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13. Februar 2014
DataOne Blog

Oracle Data Integrator Step-By-Step Part 3 – ODI Konfiguration

Im dritten Teil des Tutorials werden wir serverseitig die Konfiguration des Stand-Alone-Clients durchführen. Hier findet ihr die beiden ersten Teile der Step-By-Step-Reihe für den Oracle Data Integrator:


Konfiguration für die Installationsart Stand-Alone-Agent

Nachdem das Repository existiert, wird die Applikationsschicht konfiguriert und eine sogenannte Stand-Alone-Domain erstellt.
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Zum Starten des Konfigurationsassistenten wechseln wir in das Verzeichnis, in dem die entsprechende Batchdatei liegt:

    • Wechsel in das Verzeichnis %ODI_HOME2%\oracle\common\bin
    • Starten der Batchdatei config.cmd (Unter Linux config.sh)
Das Konfigurationsprogramm startet einen Assistenten, bei dem zehn Schritte durchzuführen sind:
  • Als erstes muss die Domain und ein Domain-Home erstellt werden.

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Da die Installations-Topologie „Stand-Alone-Agent“ ist, wird als Installationsvorlage lediglich ein Objekt angezeigt und muss ausgewählt werden.

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Und wieder kommt Java ins Spiel. Auch hier gilt: Nur das Java JDK 7 ist zulässig!

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Für die Kommunikation zwischen der Anwendungsschicht und der Datenbank werden die Verbindungsinformationen angegeben und über die Schaltfläche RCU-Konfiguration abrufen geprüft:

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Im nächsten Schritt werden die JDBC-Verbindungen zu allen Schemata in der Datenbank geprüft.

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Jetzt wird die ODI-System-Komponente erstellt. Betrachten wir uns die Topologie, so befinden wir uns an dieser Stelle:

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Der Name der Systemkomponente kann frei gewählt werden und der Komponententyp muss auf ODI gestellt werden.

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Die Konfiguration der Systemkomponente erfolgt im nächsten Schritt:

 

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Jede Domain benötigt einen Node-Manager. Dieser wird nach der Konfiguration der Systemkomponente angelegt. Dabei sind Benutzername und Passwort frei wählbar.

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Nach dem Erstellen des Node-Managers wird eine Zusammenfassung gezeigt und über die Schaltfläche Erstellen wird die Konfiguration abgeschlossen.

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Agent im ODI-Studio erzeugen

 

Sobald der Stand-Alone-Agent gestartet wird, was zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht passiert ist (dazu kommen wir dann aber gleich), verbindet er sich in seiner Startsequenz mit dem physikalischen Agent des Masterrepository. Daher werden wir in dem zuvor erstellten Masterrepository (siehe Part 2 des Tutorials) einen physikalischen Agent über das ODI-Studio erstellen.

 

 

  • Als erstes melden wir uns über das ODI-Studio am Masterrepository (NICHT am Workrepository!!!) an und erstellen einen neuen Agent auf der Registerkarte Topology:

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Der Agent benötigt jetzt weitere Informationen. Die wichtigste Eigenschaft ist der Agent-Name. Dieser Name muss mit dem Namen der zuvor erstellten Systemkomponenten übereinstimmen! In unserem Tutorial lautet der Name ODIAgent.

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Die durchgeführten Änderungen können gespeichert werden. Hinweis: Ein Test wird an dieser Stelle noch nicht funktionieren, da der Stand-Alone-Agent, der mit dem Masterrepository korrespondiert, noch nicht gestartet ist!

Starten des Node-Managers und des Stand-Alone-Agents

  • Um den Node-Manager zu starten, wird im Verzeichnis %DOMAIN_HOME%\bin die Batchdatei startNodeManager.cmd gestartet.
    • Das %DOMAIN_HOME% wurde bei der Konfiguration des Stand-Alone-Clients angegeben:

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 Starten des Node-Managers über die oben genannte Batchdatei.

  • Der Stand-Alone-Agent wird aus dem Verzeichnis (%DOMAIN_HOME%\bin) mit folgender Batchdatei und Parametrisierung gestartet.
  • startComponent.cmd ODIAgent
  • An der Konsole wird das Admin-Passwort des ODIAgents angegeben

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  • Im Konsolenfenster, in dem wir den Node-Manager gestartet haben, sollte jetzt folgende Ausgabe zu sehen sein:

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Alternativ können wir auch über folgende Möglichkeiten prüfen, ob der Start des Agents erfolgreich war:

  • Aufruf von http://<servername>:<port>/oraclediagent

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Prüfung im ODI-Studio

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Mit der erfolgreichen Installation und Konfiguration kann mit der eigentlichen Arbeit – dem Entwickeln von Datenintegrationsprojekten im ODI – begonnen werden!

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