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4. Februar 2016

Data One 4 PowerShell 2013 in Version 2.1 erschienen

Die neue Version unseres Produkts Data One 4 PowerShell 2013 in der Version 2.1 ist ab sofort verfügbar. Wir haben eine Übersicht der neuen Features zusammengestellt.


Über Data One 4 PowerShell

Data One 4 PowerShell ist eine zusätzliche Aktion für Nintex Workflow, die das Ausführen von PowerShell Skripten in Workflows ermöglicht. Berechtigte Workflowdesigner mit PowerShell-Kenntnissen können Abläufe mit Hilfe dieser Komponente um bisher nicht mögliche Funktionen erweitern.

Data One 4 Power Shell Screen1

Nach Installation und Konfiguration befindet sich die Aktion „Data One 4 PowerShell“ im Tab „Data One“ des Nintex Workflow Designers und kann genau wie die Standardkomponenten in Workflows verwenden werden. Eine Nutzung in „User Defined Actions“ ist ebenfalls möglich. Ein Doppelklick auf die Aktion öffnet den Einstellungsdialog der Komponente.

Neues Feature – Verbesserter Quelltexteditor

Im folgenden Beispiel sieht man ein einfaches PowerShell Skript, das innerhalb eines Workflows den Titel eines erzeugten Web Objekts anpasst.

Data One 4 PowerShell Screen2 Verbesserter Quelltexteditor

Der dort sichtbare Quelltexteditor wurde in der aktuellen Version unseres Produkts erheblich verbessert und bietet im Vergleich zur bisherigen Version nun eine Festbreitenschrift sowie Syntax-Highlighting und Quelltextvervollständigung.
Durch den neuen komfortableren Editor wird die Arbeit mit Data One 4 PowerShell erheblich vereinfacht. Zusammenfassend bietet der neue Editor folgende Möglichkeiten:

  • Syntax Highlighting
  • Anzeige von Zeilennummern und Hervorhebung der aktuellen Zeile
  • Markierung zugehöriger Klammern
  • Tab Unterstützung
  • Undo / Redo über die Standard-Tastenkombinationen STRG+Z bzw. STRG+Y.
  • Vorschläge zur Autovervollständigung von SharePoint Cmdlets (STRG + Leertaste)
  • Minimieren und maximieren von Quelltext-Blöcken
  • Informative Anzeige des Umbruchs (Fold) nach 80 Zeichen
  • Festbreitenschrift

Neben diesem einfachen Beispiel wären so auch komplexere Skripte wie z.B. die bedingte Anlage von Teamräumen,  im Zuge eines Workflows oder ähnliche möglich.

Neues Feature – Vorgefertigte PowerModule

Das zweite neue Feature sind vorgefertigte PowerModule, die mit der neuen Version unseres Produkts ausgeliefert werden. Selbstverständlich besteht weiterhin die Möglichkeit, eigene PowerModule zu definieren und zu verwenden.
PowerModule sind Funktionen oder Prozeduren, die in der Zentraladministration angelegt werden können und anschließend in „Data One 4 PowerShell“ Skripten zur Verfügung stehen. Hierdurch wird es Ihnen ermöglicht, wiederholt auszuführende Routinen zentral auszulagern und zu verwalten.
Der folgende Screenshot zeigt ein PowerModul-Beispiel, welches anhand der Übergabeparameter „Logfile“, „LogFormat“, „LogLevel“ und „LogString“ eine Protokollzeile in eine Textdatei des Servers schreibt.

Data One 4 PowerShell Screen3 PowerEditor

Durch die Auslagerung des Quelltextes als PowerModul, kann die Funktion „DO-SetLogEntry“ nun in den „Data One 4 PowerShell“ Aktionen verwendet werden. Dort muss das Modul vor der Verwendung mit dem CMDLET „Add-PowerModule“ registriert werden und kann anschließend wie ein CMDLET verwendet werden:
Der folgende Screenshot zeigt die Verwendung des PowerModules in einer „Data One 4 PowerShell“ Aktion:

Data One 4 PowerShell Screen4 PowerModule

Folgende, bereits vorgefertigte Power-Module sind in der aktuellen Version 2.1 vorhanden:

  • Berechtigungsvergabe innerhalb eines Web Objekts
  • Erzeugung einer SiteCollection
  • Deaktivieren und Aktivierung von Features
  • Sperren einer SiteCollection
  • Entfernen von Zugriffsrechten innerhalb einer Site
  • Mailversand
  • Erstellung von Logdateien

Weitere Funktionen

Neben den neuen Funktionen bietet die „Data One 4 PowerShell“ auch die folgenden Möglichkeiten:

Übergabe und Rückgabevariablen:

Den im Konfigurationsdialog der Aktion sichtbaren Variablen $var1 bis $var10 können Workflowvariablen übergeben werden. Deren Werte sind anschließend über die Variablen $var1 bis 10 im PowerShell-Skript nutzbar und können bei Bedarf auch angepasst und zurückgeliefert werden. Im folgendem Beispiel wird die WorkflowVariable „sResultMail“ der Variable $var1 zugeordnet.

Data One 4 PowerShell Screen5

 

Credentials:

Diese Funktion bietet die Möglichkeit Zugangsdaten, die z.B. für CMDLets benötigt werden zu hinterlegen. Die Credentials werden aus Sicherheitsgründen mit dem Schlüssel der Anwendung signiert. Bei einem Export in eine andere Umgebung wird daher der Schlüssel benötigt. Andernfalls müssen die Daten erneut eingetragen und der Workflow erneut veröffentlicht werden.

Fehlerbehandlung:

Die Komponente bietet die Möglichkeit, dass der Workflow auch nach einem Fehler im PowerShell-Skript weiterläuft und das Auftreten des Fehlers inklusive Fehlermeldungen in Variablen festhält. So kann nach der Aktion im weiteren Workflowverlauf auf Fehler des PowerShell Skripts reagiert werden. Das Auftreten des Fehlers kann in einer Variablen vom Datentyp Boolean gespeichert werden, die Fehlermeldung selbst in einer Textvariablen.

 

Data One 4 PowerShell Screen6

Debugging:

Zur besseren Fehlersuche besitzt die „Data One 4 PowerShell“ die Möglichkeit, das PowerShell Skript der Komponente während des Ausführens eines Workflows zu debuggen. Damit diese Funktion aktiviert wird, muss man in den Workfloweinstellungen im Bereich „Debug“ das Feld „Debug-Mode“ markieren und den Workflow veröffentlichen. Nachdem der im Produktumfang enthaltene Debugging-Server gestartet wurde und der Workflow gestartet wird, kann man das PowerShell-Skript der Komponente zeilenweise debuggen und jeweils die in dem Moment vorhandenen Werte der Variablen prüfen.

 

Data One 4 PowerShell Screen7

Impersonation:

Sofern diese Funktion vom Administrator in der Zentraladministration aktiviert wird, kann der Workflow-Designer innerhalb der „Data One 4 PowerShell“ Komponente definieren, mit welchem Account das PowerShell-Skript beim Start des Workflows ausgeführt wird. Die Angaben werden ebenfalls mit dem Schlüssel der Anwendung signiert.

Weitere Änderungen der neuen Version

Mit der aktuellen Version fand ein Rebranding des Produkts vom bisherigen Namen „PowerActivity“ zur neuen Bezeichnung „Data One 4 PowerShell“ statt.
Eine weitere Änderung betrifft die Funktion „Credentials“. Durch eine Änderung in Nintex Workflow 2013 kam es seit der Version 3.1.6.0 bei der gleichzeitigen Verwendung der Funktion „Credentials“ und „Impersonation“ zu einem Fehler. Das Problem wurde in der aktuellen Version der „Data One 4 PowerShell“ beseitigt.

Administration der DO4PowerShell

Nach erfolgreicher Installation lässt sich die Aktion über die SharePoint Zentraladministration konfigurieren. Dort hat man die Möglichkeit verschiedene Dinge zu konfigurieren:

  • Es ist möglich den Account zu definieren, mit dem die Skripte standardmäßig ausgeführt werden und ob der Designer die Möglichkeit besitzt diesen Benutzernamen in der Action anzupassen.
  • Es können alle Benutzernamen definiert werden, die PowerShell Skripte in der Nintex Aktion erstellen oder bearbeiten dürfen.
  • Über einen SigningKey werden alle Skripte signiert. Nur Skripte, die beim Deployment-Vorgang mit diesem Schlüssel signiert wurden, können verwendet werden. Der Schlüssel kann in der Zentraladministration gesichert und importiert werden.

Die vorher bereits erwähnten PowerModule können über die Zentraladministration erstellt und angepasst werden. In der aktuellen Version des Produkts werden bereits vorgefertigte PowerModule mitgeliefert, die hier importiert oder aktualisiert werden können.

Data One 4 PowerShell Screen8

Unter www.dataone.de/powershell können Sie eine kostenlose Trialversion des Produkts anfordern, mit der Sie das Produkt und die neuen Funktionen bei Interesse unverbindlich testen können.
Kunden, die bereits eine Lizenz der „Data One 4 PowerShell 2013“ besitzen, können die aktuelle Version unter oben genannter URL herunterladen.

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