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11. April 2017
Andreas Einmann

24×7 Stunden im Leben eines Beraters

Wie wird man eigentlich Berater und wie sieht der Berufsalltag eines Beraters aus? Unser Kollege Andreas Eißmann beantwortet diese und weitere spannende Fragen in einem Interview.


Zu deiner Person, wie bist du zu Data One gekommen und welche Meilensteine hast du seither durchlaufen?

Ich bin vor über 7 Jahren über den Sohn einer Kollegin meines vorherigen Arbeitgebers auf Data One aufmerksam geworden und habe mich dann im Rahmen meiner Bachelorthesis hier beworben. Nach meinem ersten Vorstellungsgespräch war ich bereits sehr begeistert, da man bei dem Gang an den Büros vorbei bereits einen sehr agilen Charakter sehen konnte 🙂 Jetzt stellt man sich sicher die Frage, wie man das sehen kann…ganz einfach, man hat den Menschen angesehen, dass sie Spaß bei der Arbeit haben und es herrschte eine alles andere als gedrückte Arbeitsatmosphäre.

Ich wurde glücklicherweise auch genommen und begann als Absolvent im Bereich der SAP Business ByDesign Entwicklung. Zu dieser Zeit hatten wir noch kein eigenes Team, sondern waren in dem Bereich Infrastruktur eingruppiert. Erst im Laufe des Jahres wurde daraus ein eigenes Team gegründet. In den folgenden Monaten/Jahren kamen weitere Mitarbeiter hinzu und wir gewannen die ersten Projekte. Meine Rolle entwickelte sich immer mehr weg von dem klassischen Entwickler zu einem Berater mit den Schwerpunkten Professional Service Unternehmen generell und speziell Finanzbuchhaltung und Controlling. Trotzdem habe ich bis heute immer wieder auch Entwicklungen, die ich selbst durchführe bzw. übernehme ich auch oft technischere Beratungsthemen. Neben der Beratung selbst bin ich mittlerweile auch Verantwortlicher für diese und für die Entwicklung im Bereich SAP Business ByDesign, was ganze neue Aspekte mit sich bringt, die mir auch sehr viel Spaß machen.

 

Nun bist du ja einer unserer „Vorzeigeberater“ 🙂 Was fasziniert dich am Beraterdasein am meisten?

Also Vorzeigeberater…ich weiß nicht, aber es macht mir Spaß, ja. Das liegt daran, dass man durch die Arbeit nicht nur ein Unternehmen kennenlernen kann, sondern viele. Ich finde das fördert die Weiterentwicklung, persönlich und fachlich. Man erhält Einblicke in ggf. verschiedenste Arten, wie ein Prozess gelebt werden kann und muss/darf sich mit verschiedensten Ansichten von Menschen zu diesem auseinandersetzen. Mir macht es mehr Spaß, wie nur in einem Unternehmen jeden Tag dasselbe zu machen, aber das ist natürlich Geschmackssache.

 

Beschreib uns eine typische Arbeitswoche in deinem Leben als Berater. Was sind die Highlights und was sind keine?

Die typische Woche gibt es hier eigentlich nicht, aber man kann es glaube ich so zusammenfassen, dass ich persönlich Montag und Freitag hauptsächlich für interne Termine und auch Kundenprojektabstimmungen nutze. Somit habe ich Dienstag bis Donnerstag für konkrete Kundentermine, entweder remote oder vor Ort beim Kunden. Das ist abhängig vom jeweiligen Kunden bzw. dem Stadium eines Projektes. Generell ist es bei uns im Team üblich 2-3 Tage vor Ort zu sein, den Rest der Zeit ist oft Remotezeit, das liegt natürlich auch an dem Produkt das wir beraten. In dieser Zeit beantworte ich Supportanfragen, also wie funktioniert was im System, schule Mitarbeiter eines Kunden, oder berate über Möglichkeiten der Konfiguration aufgrund von speziellen Anforderungen. Letzteres ist oft sehr prozessorientiert, d.h. nicht immer nur hinsichtlich konkreter Systemmöglichkeiten, sondern wie gestalte ich die Prozesse des Kunden möglichst effizient.

Neben diesen Dingen treffe ich mich auch gerne mit Kollegen morgens vor der Arbeit zum Joggen und fühle mich als Organisator des Bier-um-Vier Termins jeden Freitag verpflichtet, die Mitarbeiter dafür zu motivieren.

 

Wenn du nochmal zurückblickst, hättest du dir deine berufliche Laufbahn so vorgestellt?

Vorgestellt und zufrieden damit würde ich separat betrachten. Vorgestellt habe ich mir das so nicht, aber zurückblickend bereue ich nichts und finde auch keine Dinge, die ich anders gemacht hätte. In meinem ersten Vorstellungsgespräch bei Data One habe ich damals zu Martin (unserem leider im vergangenen Jahr verstorbenen Gründer) gesagt, dass ich Software entwickeln möchte. Zurückblickend habe ich das auch zu Beginn gemacht und mache es immer wieder Mal, aber der Hauptbestandteil meiner Arbeit ist die Beratung und das ist gut so, da es wie schon gesagt, sehr viel Spaß macht und immer wieder Abwechslung bietet.

 

Was möchtest du zum Abschluss unbedingt noch sagen?

Ich glaube, ich habe schon alles gesagt, was aus meiner Sicht die Arbeit als Berater ausmacht und was daran Spaß macht. Und ich kann jedem, der sich für Prozesse und Software zur Verbesserung dieser interessiert, uneingeschränkt empfehlen Berater bei Data One zu werden. Natürlich ist der Bier-um-Vier-Termin Freitags dann Pflicht (eventuell können wir das in Zukunft in die Arbeitsverträge aufnehmen). 🙂

 

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