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17. August 2017

Faktencheck: Wie viel Klischee steckt in der Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement?

Viele Berufsbilder sind mit klassischen Klischees verknüpft, doch wie viel Realität steckt dahinter? Muss eine Kauffrau für Büromanagement den ganzen Tag Akten sortieren und Kaffee kochen? Wir haben bei unserer Auszubildenden Angelina nachgefragt.


Viele Ausbildungsberufe werden oftmals mit Klischees beschrieben. Wie ist deine Erfahrung: Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement = Kaffee kochen?

Jeder hat seine eigenen Vorstellungen über bestimmte Berufe. Ebenso kommen immer wieder die ein oder anderen Gerüchte auf, bei denen man anfängt zu zweifeln und sich seine Gedanken macht. Auch ich habe bei diesem Beruf viel über Kaffee kochen und Akten sortieren gehört. Data One hat mir das Gegenteil bewiesen. Höchstens seinen eigenen Kaffee muss man sich hier selbst kochen. Denn in einem modernen IT Unternehmen lernt man nie aus und es wird auch nie langweilig. Unsere gute Fee Vicky, die für uns öfter leckere Kuchen oder andere Köstlichkeiten kocht oder backt, unterstütze ich dennoch hin und wieder mal, wenn viele Veranstaltungen anstehen. Doch auch diese Aufgaben sind eine Abwechslung von PC, Zahlen und Rechnungen.

Schule und dann…? – Warum hast du dich für den Beruf der Kauffrau für Büromanagement entschieden?

Im Sommer 2015 beendete ich meine Fachoberschule Sozialwesen, worauf ich dann meinen Bundesfreiwilligendienst als Integrationshelferin begann. Von da an war mir klar, dass ein sozialer Beruf für mich ein Leben lang nicht in Frage kommen würde und so entschied ich mich für eine kaufmännische Ausbildung. Ich habe mich sehr lange damit befasst, zu überlegen was ich nach meinem Fachabitur überhaupt machen möchte, da es so viele verschiedene Berufe gibt. Data One hat mir die Chance geboten, meine Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement mitten im Jahr anzufangen, worüber ich sehr dankbar bin und es auch bis heute nicht bereut habe. Die Kollegen sind alle nett, hilfsbereit, aufgeschlossen und für alle Fragen offen.

Was macht das Arbeiten bei Data One für dich besonders?

Man fühlt sich von Anfang an wie ein Teil einer großen Familie und wird so respektiert wie man ist. Unter mehr als 100 Mitarbeitern fühlt man sich direkt aufgenommen und der Umgang untereinander ist sehr offen und kommunikativ. Man hat nicht das Gefühl, der eine Azubi zu sein, der alles machen muss. Ich durfte auch schon schnell eigenverantwortlich Aufgaben erledigen, die mir bis heute großen Spaß machen. Diese vielen Kleinigkeiten machen das Arbeiten bei Data One besonders und man kann so sein wie man ist.

Was waren in der Ausbildung bis jetzt deine Aufgaben und welche davon haben dir besonders viel Spaß gemacht?

Auch bei uns läuft nicht immer alles perfekt, aber genau das macht eine Ausbildung spannend, abwechslungsreich und auf keinen Fall langweilig. Die Schule besuche ich zweimal wöchentlich, auch hier läuft nicht immer alles so wie man es sich wünscht, dennoch sind die meisten Lehrer bemüht den Schülern etwas beizubringen. Den meisten Inhalt bekommt man jedoch im Betrieb vermittelt. Alles in allem ist die Ausbildung bei Data One abwechslungsreich und man durchläuft verschiedene Abteilungen. Personal, Vertrieb, Marketing und Finanzen, in denen man sehr viel Neues lernt und eventuell auch feststellt, was einem als Schwerpunkt für die weitere Laufbahn interessiert. Auf Wunsch kann man natürlich auch noch in andere Bereiche reinschnuppern, was einem in dieser Ausbildung aber nicht viel weiterbringt. Auch unsere Gleitzeit ist ein großer Vorteil. Da ich morgens meistens um 7 Uhr anfange und die meisten Mitarbeiter um diese Uhrzeit noch schlafen, hat man die Möglichkeit wichtige Dinge zu erledigen und in Ruhe alles vorzubereiten was an diesem Tag ansteht. Bevor die restlichen Mitarbeiter so langsam eintrudeln und meistens auch einige Fragen mitbringen. Bezüglich den Spesenabrechnungen, die man kontrollieren muss, wenn ein Mitarbeiter auf Reisen war, American-Express Belegen oder Rechnungen.

Viele sagen reine Büroarbeit wäre langweilig und ein ständiger „Papierkrieg“. Wie stehst du dazu?

Das klassische Bild, dass man vor einem Berg Papierkram in einem kleinen Büro sitzt und nicht mehr weiß wohin mit den ganzen Blättern, haben viele im Kopf, aber dem ist nicht so. Klar geht es nicht immer ohne Papier. Da wir ein IT-Unternehmen sind, wird dies so gering wie möglich gehalten. Kein Tag ist wie jeder andere, sodass auch selten Langeweile aufkommt. Es ist sehr vielseitig, weil es immer wieder viele kleine Aufgaben zu erledigen gibt, bei denen man ab und zu auch mal gefühlt durch das ganze Haus laufen muss. Das Schöne daran ist, dass man mit Mitarbeitern aller Abteilungen in Kontakt steht. So kommen jeden Tag aufs Neue spannende Aufgaben dazu, mit denen man bei Beginn des Arbeitstages noch nicht gerechnet hätte. Besonders gerne arbeite ich im Bereich Business Administration, da ich in diesem Bereich meine Ausbildung begonnen habe und da ich besonders gerne eigenständig und verantwortungsbewusst an Dingen, wie den Spesenabrechnungen oder unserer monatlichen American-Express Abrechnung arbeite.

Abschließend möchte ich sagen, dass ich bis heute keinen Tag bereut habe, meine Ausbildung hier begonnen zu haben und ich sehr glücklich darüber bin, dass Data One mir die Chance auf einen Ausbildungsplatz gegeben hat. Man kommt gerne her, um zu arbeiten und sich auch täglich mit seinen Kollegen über neue Dinge auszutauschen. Eine Ausbildung bei Data One kann ich nur empfehlen.

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