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4. September 2017

Aus dem Tagebuch eines Azubi: Nathanaels erste 4 Wochen bei Data One

Unsere Auszubildenden haben mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres im August Verstärkung bekommen. Wie Nathanael, unser Neuzugang, den ersten Monat bei Data One und in der Berufsschule erlebt hat, lesen Sie hier.


1. August:

Der erste Arbeitstag ist kein Montag, aber dafür ein Dienstagmorgen.

08:55 Uhr

Ich warte beim Empfang auf Romina, unsere Azubileiterin. Mit mir kommt noch ein weiterer Kollege neu ins Unternehmen: Hendrik. Wir unterhalten uns ein bisschen und das ist gut, denn es nimmt mir etwas die Aufregung weg.

Ein paar Minuten später kommt Romina und gibt uns einen Überblick über das gesamte Unternehmen. Nachdem alle offenen Fragen geklärt sind und sie uns noch etwas über die verschiedenen Systeme, die bei Data One genutzt werden erklärt hat, machen wir noch einen Rundgang durch das Unternehmen. Dort gehen wir durch jede Abteilung und haben alle Mitarbeiter besucht – ganz schön viele Namen am ersten Arbeitstag.

10:00 Uhr

Romina bringt mich in meine Abteilung und übergibt mich dort meinem neuen Vorgesetzten, – Andi, Beratungsleiter SAP Business ByDesign. Nachdem ich das Team kennengelernt habe, bekomme ich meinen Laptop mit Zubehör und eine kurze Einweisung in das SAP Business ByDesign System mit dem ich in Zukunft arbeiten werde.

Die ersten Tätigkeiten meines Arbeitsalltages gestalten sich überwiegend durch Einlesen und Einarbeiten in das SAP System – Nicht so spannend viel lesen zu müssen, aber eine gute Spannung baut sich ja bekanntlich auf. Ich bin gespannt…

12:00 Uhr

Die erste Mittagspause beginnt wie gewöhnlich mit der Frage „Hast du was dabei?“ woraufhin einige noch schnell in den Edeka fahren müssen, um sich etwas zu kaufen. Die anderen gehen direkt mit ihrem Essen in unser Pausenraum – das Casino. Man denkt sich nichts, doch dort erwartet einem die nächste Herausforderung. Die Mikrowelle! Dieses Gerät welches nur die einzige simple Aufgabe hat, das Essen zu erwärmen, scheitert kläglich an der nicht allzu intuitiven Bedienung. Nach einer Einweisung und Hilfe von anderen Kollegen, die sich schon lange mit der Mikrowelle beschäftigen, habe ich nun auch mein EssenJ

Nachdem man sein Essen warm gemacht hat setzt man sich an den Tisch und isst gemeinsam mit seinen Kollegen sein Mittagessen und kann sich dabei super unterhalten.

12:30 Uhr

Wesentlich mehr ist an diesem Tag nicht passiert, außer der Einarbeitung. Diese nimmt viel Zeit in Anspruch, ist aber dennoch sehr wichtig und notwendig. Schön ist es, dass ich immer wieder von anderen Leuten aus meinem Team dazu geholt werde und sie mir Dinge zeigen und erklären.

 

4. August:

Freitag

08:00 Uhr

Wie gewöhnlich beginnt (zumindest für mich), der Arbeitstag um 8 Uhr. Wenn ich mal verschlafen sollte ist das dank des Gleitzeitmodels aber auch kein Problem.

09:00 Uhr

Newcomer Breakfast. Das ist ein Frühstück bei Data One, bei dem alle „neuen“ Mitarbeiter zusammensitzen, gemeinsam das Frühstück in Teamarbeit vorbereiten und frühstücken, um sich etwas besser kennen zu lernen.  Doch heute ist nicht nur das Newcomer Breakfast, sondern gleichzeitig der erste Freitag im Monat. Der Müsli-Freitag an dem es für alle Mitarbeiter Müsli gibt!

12:00 Uhr

Jeden Freitag gibt es in unserem Team das Team Lunch. Dort bestellen wir essen, grillen wir gemeinsam oder sonst etwas und essen alle zusammen.

12:30 Uhr

Eins meiner ersten größeren Aufgabenbereiche ist das „Projektmanagement“. Dies ist ein größerer Bereich im Business ByDesign System, der besonders am Anfang sehr komplex wirkt. Meine Kollegin Hannah steht mir dafür besonders zur Unterstützung, da sie diejenige aus dem Team ist, die auf das Thema spezialisiert ist und sich am besten damit auskennt. Sie versucht mir so gut es geht die vielen Inhalte zu erklären und wenn ich etwas nicht verstehe oder eine Aufgabe die ich habe nicht hinbekomme hilft sie mir, diese zu lösen.

16:00 Uhr

Nach einem langen Arbeitstag endet es wie gewohnt freitags mit dem Bier um Vier. Eine „Pflichtveranstaltung“ wie ich gelernt habe, und auch hier ist es nicht nur irgendein Freitag, sondern der jährliche „Tag des Bieres“.

 

16. August:

Einschulung

08:30

Heute ist die Einschulung in die Berufsschule. Wenn man die normale Schule gewöhnt ist, ist diese etwas anders. Nachdem ich den richtigen Klassensaal gefunden hatte, wo alle anderen Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung saßen, welche auch neu anfangen, haben wir einen Zettel mit all unseren Daten ausgefüllt und eine sehr grobe Übersicht bekommen, über das was uns bevorsteht.

 

21.-25. August

Erste Schulwoche

Anders als noch aus der Schule gewohnt, beginnt der Schultag in meiner Berufsschule schon um 07:45 Uhr anstatt um 08:00 Uhr. Jede erste Stunde eines Faches sah relativ gleich aus. Durch die neue besonders innovative Idee des „Kleinen – und Großen Leistungsnachweises“ braucht der Lehrer mehr Noten, welches sich besonders in Nebenfächern, welche wir nur zweistündig alle drei Wochen haben als schwierig herausstellt. Das bedeutet vor allem noch weniger verfügbare Zeit, die durch den doch sehr umfangreichen Lehrplan sowieso nicht ausreicht. Ob es eine innovative Idee ist, muss ich noch herausfinden.

Da ich aufgrund meines Abiturs eine verkürzte Ausbildung von 2 Jahren mache, steige ich direkt in die 11.Klasse ein. Mit mir sind es noch 7 andere „Quereinsteiger“. Der Rest sind Schüler, welche schon seit einem Jahr zusammen in einer Klasse waren. Diese haben uns Neulinge aber sehr freundlich aufgenommen und alle so gut es geht versucht zu integrieren.

Der Unterricht ist sehr – unterschiedlich, je nachdem was für ein Fach und Lehrer man hat. Die meisten Lehrer sind stets bemüht.

 

30. August:

Der erste Monat ist so gut wie um. Der Umstieg von Schule auf Arbeit ist doch sehr groß. Am Anfang ist besonders der deutlich längere Arbeitstag ein Unterschied. Doch mit der Zeit und genug Kaffee gewöhnt man sich daran. Besonders schätze ich, dass wenn man nach Hause kommt man einfach fertig ist und keinen Stress mit Hausaufgaben oder lernen hat (abgesehen von der Berufsschule).

Ich bin froh, dass ich mich für die Ausbildung entschieden habe. Besonders schätze ich die anderen Mitarbeiter, besonders die aus meinem Team, welche mich doch sehr gut und herzlich aufgenommen haben. Für mich eins der wichtigsten Dinge, da man mit ihnen die meiste Zeit des Tages verbringt.

 

Weitere Informationen rund um eine Ausbildung bei Data One:

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