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12. März 2018
Projektarbeit 4.0

Know your colleagues – Business Networking in modernen Projektumgebungen

Wie gut kennen Sie Ihre Kollegen? Haben Sie immer den richtigen Ansprechpartner an der Hand? Mit Business Networks wie Microsoft Delve bleiben man immer up to date und spart viel Zeit beim Suchen des richtigen Ansprechpartners.


Ich bin bei meinem Eintritt als Mitarbeiter der Data One ja noch richtig gut weggekommen. Damals, im Jahr 2006, waren wir noch keine drei Dutzend Kolleginnen und Kollegen. Damals kannte ich natürlich noch jeden beim Namen und wusste auch, was die Kollegen den ganzen Tag so getrieben haben. Heute ist meine Welt und die meiner Kollegen da viel größer und komplexer geworden. Wenn ich heute neu in die Data One eintreten würde, hätte ich es nicht mehr so leicht, alles und jeden hier kennenzulernen. Die Belegschaft hat sich seitdem mehr als vervierfacht und die Themenvielfalt in der IT ist mit all den Clouddiensten auch nicht gerade kleiner geworden. Es ist heute für mich nicht mehr selbstverständlich, den richtigen Kollegen zu meinem Problem schon zu kennen und direkt anrufen zu können. Da braucht es schon etwas mehr als ein gutes Namensgedächtnis.

So wie mir geht es natürlich nicht nur den neuen Kollegen bei der Data One. Das Finden von den richtigen Ansprechpartnern ist in vielen Unternehmen heute eine Herausforderung, die oft viel Zeit in Anspruch nimmt. Aber die Herausforderung geht hier natürlich noch ein Stückchen weiter. Weiß ich einmal, dass ein Kollege für mich interessante Dinge bearbeitet, möchte ich natürlich auch immer up to date sein mit all den neuen Inhalten, die der Kollege so erstellt hat. All das sind Anforderungen, die an sogenannte Business Networks gestellt werden und von den bekannten Vertretern wie Xing und LinkedIn heute schon so adressiert werden. Was Xing und LinkedIn im privaten Bereich bietet, bietet Microsoft Delve in den Onlinediensten von Office 365 speziell zugeschnitten auf den Unternehmensbedarf.

Mit Microsoft Delve kann man ein Business Network im eigenen Unternehmen aufbauen und ist so über alle nützlichen Inhalte stets informiert.

  • Jeder Benutzer hat ein Benutzerprofil und kann die Inhalte im Profil ergänzen. So lässt sich einfach die bisherige Projekterfahrung oder die eignen Fähigkeiten ergänzen.
  • Delve zeigt mir Inhalte von allen Kollegen an, mit denen ich interagiere. Bemerkenswert hierbei ist die Abgrenzung von Delve zu sozialen Netzwerken wie Yammer, denn in Delve sehe ich neue Inhalte der Kollegen und keine Statusmeldungen. Das macht Delve sehr übersichtlich und fokussiert.
  • Sehr schnell kann man in Delve Inhalte finden, denn die Inhalte werden aus allen Quellen an einer Stelle angezeigt. Egal ob SharePoint, OneDrive, Teams, Yammer oder die eigenen Inbox – in Delve kann ich die Inhalte schnell nach Ersteller oder Dateityp einschränken.
  • Inhalte lassen sich durch sogenannte „Boards“ einfach markieren und  für den späteren Gebrauch ablegen.

Die Suche in Microsoft Delve findet dementsprechend nicht nur Kollegen mit den gesuchten Fähigkeiten, sondern auch alle relevanten Dateien in allen Inhaltsquellen, auf die ein Benutzer Zugriff hat. Tatsächlich interessant wird Delve aber, wenn man damit Inhalte findet, die man garnicht erst gesucht hat. Die vorgeschlagenen Inhalte der Startseite von Delve zeigen nämlich nicht nur einfach das neuste an, sondern sortieren die angebotenen Inhalte nach persönlicher Relevanz. Delve lernt durch das Benutzerverhalten in Office 365 dazu und ist so in der Lage, tatsächliche Einsichten in relevante Inhalte des Unternehmens zu geben, ohne dass der Anwender über eine Suchanfrage schon wissen muss, was er finden möchte.

So wird Delve zum täglichen Begleiter in der Zusammenarbeit. Wer die mächtige Filter- und Suchfunktion einmal verwendet hat, merkt sehr schnell, wieviel Zeit man zuvor mit der Suche danach verbracht hat. Und wenn man mal einen Kollegen zu einem bestimmten Thema sucht, findet man den durch die Benutzerprofile ohne Umstände. Insgesamt ist Delve somit ein wichtiger Baustein in der modernen Zusammenarbeit, in der man immer öfters zeitlich und räumlich getrennt voneinander agiert und sich nicht an der Kaffeemaschine über aktuelle Projekte austauscht.

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