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Neue Funktionen in SAP SuccessFactors

Neue Funktionen in SAP SuccessFactors

Um die Benutzerfreundlichkeit von SAP SuccessFactors zu steigern und Kundenwünschen nachzukommen, ist SAP stetig damit beschäftigt die HR-Lösung weiterzuentwickeln. Einige kürzlich verfügbar gemachten Neuerungen haben wir im Folgenden für Sie zusammengestellt.

Die Benutzerfreundlichkeit von Anwendungen ist nicht nur im privaten Gebrauch von großer Bedeutung. Auch im geschäftlichen Umfeld rückt die sog. Usability und Endnutzerorientierung immer mehr in den Vordergrund. Insbesondere an Personalmanagementsysteme besteht häufig die Anforderung, dass die digitalisierten Personalprozesse leicht verständlich und übersichtlich gestaltet sind.
Um Unternehmen bei der Bewältigung dieser Herausforderung zu unterstützen, ist SAP stetig dabei SAP SuccessFactors weiterzuentwickeln und neue Funktionen bereitzustellen, um die Benutzerfreundlichkeit – sowohl für die Mitarbeiter als auch für Vorgesetzte und das Personalwesen – zu verbessern und intuitiv zu gestalten.

Faire Leistungsbeurteilung

Bei der Kalibrierung ist es ab jetzt möglich Regeln zu formulieren, um Voreingenommenheit bei der Leistungsbewertung noch besser vorzubeugen. Es lässt sich bspw. festlegen, dass eine Reduktion in der Leistung eines Mitarbeiters seiner Abwesenheit über das Jahr entgegengestellt wird, um zu ermitteln, ob diese durch Urlaube, Krankheiten, etc. bedingt ist. Sind Unregelmäßigkeiten in der Leistungsbewertung und/oder der Vergütung zu erkennen, so sind die betroffenen Mitarbeiter in der Ansicht hervorgehoben und es erscheint eine Warnung und Vorschläge zum weiteren Vorgehen.

SAPSuccessFactors_FaireLeistungsbeurteilung

Zentraler Knotenpunkt für Mitarbeiter(daten)

Der SAP SuccessFactors People Central Hub wurde konzipiert um nachgelagerte Unternehmenssysteme mit Personaldaten zu versorgen. Die Integration mit SAP S/4HANA und anderen Systemen ist nun leichter als zuvor. Dadurch wird allen Mitarbeitern – egal ob über Browser oder mobil – ein besserer und nahtloser Zugang zu Personaldaten (z.B. Organigramm, Mitarbeiterprofil) gewährt.

Personenbezogene Daten schützen

Im Rahmen neu eintretender Datenschutzgesetze, insbesondere der DSGVO, hat SAP erweiterte Funktionen zum Datenschutz und zum Schutz der Privatsphäre zu Verfügung gestellt, die helfen SAP SuccessFactors konform mit der DSGVO und anderen Datenschutzvorschriften einzurichten.
Man hat die Möglichkeit im System die Löschung personenbezogener Daten durch die Festlegung von Aufbewahrungsfristen zu verwalten. Ist ein Benutzerkonto länger als diese Frist inaktiv, so werden die entsprechend konfigurierten Löschaufträge ausgeführt und die mit dem Benutzer verknüpften Daten bereinigt. Neue Funktionen zum Dokumentieren des Zugriffs auf personenbezogene und sensible Daten stehen auch zur Verfügung. Das aktualisierte Tool zur Verwaltung von Datenschutzerklärungen gewährleistet, dass nur Systemnutzer, welche ihre Einwilligungen zur Datenverarbeitung gegeben haben auch tatsächlich Daten eingeben können. Es kann bspw. festgelegt werden, dass Bewerber, die der Einwilligungserklärung nicht zustimmen, sich gar nicht erst bewerben können, da laut der DSGVO die Bewerberdaten ohne Zustimmung weder gespeichert noch in sonstiger Weise verarbeitet werden dürfen.

Verbesserungen der Mobilanwendung

Die Sicherheitsvorkehrungen für die SAP SuccessFactors Mobilanwendung wird ebenfalls für alle Endgeräte erhöht. Über das iPhone X funktioniert die Anmeldung nun schneller und leichter dank Face ID. Auch der Zugriff über andere Geräte ist sicherer und intuitiver gestaltet worden und unterstützt Funktionen wie 3D Touch bei iOS, die Entsperrung durch Fingerabdruck bei Android, die Möglichkeit sich mittels QR Code einzuloggen und die Unternehmens-URL-Aktivierung. Das Design der Apps wurde angepasst und übliche Smartphone-Gesten (z.B. wischen und klicken) funktionieren jetzt auch in der SAP SuccessFactors Mobilanwendung, mit dem Ziel durch das Übernehmen bekannter Bedieneigenschaften ein besseres Nutzungserlebnis zu erzeugen.

Stammdaten und Abrechnungen

Neue Länderversionen

Für Employee Central sind neue Länderversionen für Island, Estland, Lettland, Litauen und Luxemburg verfügbar. Die Versionen enthalten u.a. verschiedene Visualisierungen von Organisations- und Unternehmensstrukturen und personalisierte Workflows.

Arbeitszeiterfassung und Abwesenheitsmanagement

Best Practices für 7 Länder

Für das Zeitmanagement wurde im Upgrade Center neuer Best Practice-Inhalt für Australien, Frankreich, Deutschland, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, UK und USA bereitgestellt. Diese beinhalten bspw. die vorgefüllten Feiertagskalender, Zeitkontenarten, Abwesenheitsgründe und länderspezifische Benachrichtigungstexte in der entsprechenden Landessprache.

Time Collector

Durch den Time Collector können Arbeitszeiten auf Tages-, Wochen- oder Monatsbasis bewertet werden. Dadurch können Mitarbeiter entsprechend ihrer erbrachten Arbeitszeiten vergütet werden und die Konformität mit Tarifverträgen und lokaler Gesetzgebung wird gefördert. Time Collectors sind generische Zähler, die es Kunden ermöglichen basierend auf der Zeiterfassung verschiedene Berechnungen durchzuführen. Es lässt sich so bspw. einstellen, dass eine Fehlermeldung angezeigt wird, wenn mehr als 10 Arbeitsstunden verbucht werden sollen.

 

SAPSuccessFactors_TimeSheet

 

 

Neue Suchfunktionen mit Filtern nach Arbeitszeit, Zeitart, Zeitkonto oder Zeitprofil ermöglichen ein schnelleres Finden von bestimmten Mitarbeitern und eine gezieltere Auswertung der Arbeitszeiten.

Verbesserter Time Sheet Genehmigungszyklus

Die Agilität und die Sichtbarkeit des Time Sheet Genehmigungszyklus, inklusive abgelehnten Time Sheets, wurde verbessert und es wurde die Möglichkeit eingeräumt, abgelehnte Time Sheets entweder erneut einzureichen oder zu löschen.

Schnelleres Bewerbermanagement ohne Auswahlverzerrung

Durch Business Rules kann festgelegt werden, dass Stellen nach der Genehmigung der Anforderung automatisch ausgeschrieben werden. Daten in Stellenanforderungen können nun auch automatisch vor gefüllt werden. Es wird ein Gehalt empfohlen, basierend auf einer maschinellen Lernanalyse von Gehaltsdaten und der Schwierigkeit der Besetzung der Stelle. Auch beim Erstellen von Angeboten kann festgelegt werden, dass die Angebotsdaten vor Versenden validiert werden und Bonus und Vergütung auf Basis von Systemdaten bzw. gleichwertigen Stellen im System automatisch berechnet werden.
Neben dem Rechtschreib- und Wortwahlscanner gibt es nun auch die Möglichkeit nach geschlechtsspezifischer Diskriminierung in Stellenbeschreibungen zu suchen und diese entweder durch systemseitige Formulierungsvorschläge zu ersetzen oder selbst Änderungen vorzunehmen. Somit können unbewusste Verzerrungen bei der Bewerberansprache vermieden werden. Durch die Sprachanalyse werden auch die Schlüsselqualifikationen identifiziert und die damit verbundenen Fähigkeiten, über welche Kandidaten verfügen sollten.

Verbessertes Schulungsmanagement

Mitarbeiter können sich selbst Themen, die sie interessieren heraussuchen und sich entsprechende Lernziele setzen. Ihr Lernfortschritt und der Grad der Zielerreichung wird anhand eines Zeitstrahls veranschaulicht. Dies erleichtert die Zuweisung von Kursen, da jeder Mitarbeiter diejenigen Themengebiete auswählen kann, die für ihn relevant und interessant sind.

 

 

Schnelleres und genaueres Leistungsfeedback

Durch Continuous Performance Management kann Feedback jetzt zu jederzeit und von überall gegeben und mit Aktivitäten und/oder Erfolgen verknüpft werden. Es kann leicht angezeigt werden und Mitarbeiter haben die Möglichkeit Feedback mit Managern zu teilen.

Optimierte Zusammenstellung von Mentoren und Mentees

Das Modul Succession & Development unterstützt nun ein offenes Mentoren Programm, welches für alle Mitarbeiter sichtbar gemacht werden kann. Mitarbeiter können durch einfache Opt-In und Opt-Out Funktionen als Mentor, Mentee oder beides teilnehmen. Wenn gewünscht, kann eine Qualifizierung von Mentoren konfiguriert werden. Durch benutzerdefinierte Auswahllisten und das Festlegen von Zuordnungskriterien über das Mitarbeiterprofil hinaus, können bessere und gezieltere Mentor-Mentee-Zusammenstellungen erfolgen.

Schnellzugriff für Vergütungsmanagement

Im Vergütungsmanagement stehen nun benutzerdefinierte Ansichten für einen schnelleren Zugriff auf Mitarbeiterinformationen bereit. Es können sowohl individuelle als auch Team-Informationen direkt vom Vergütungs-Worksheet und Executive Review erreicht werden. Somit hat man auf einen Blick alle für Auszahlungsentscheidungen kritischen Mitarbeiterinformationen parat.

Wenn Sie Fragen zu den Neuerungen in SAP SuccessFactors haben, kontaktieren Sie uns gerne.

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